Anpacken für unsere Gemeinde. Die SPD in Ostbevern.

22.10.2015 in Ortsverein

2. Sonntagsgespräch des Ortsvereins

 
Artikel und Foto: Anne Reinker

Der SPD Ortsverein veranstaltete am 18. Oktober erfolgreich das zweite Sonntagsgespräch. Nachdem zuletzt das Thema „Flüchtlinge in und aus Ostbevern“ den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe bot, wurden diesmal Chancen, Probleme und Risiken der heimischen Wirtschaft angesprochen. Zusammen mit Vertretern des Vereins „Wirtschaft Ostbevern“, Unternehmern sowie dem Experten für E-Commerce Marcus Diekmann diskutierte die Runde auch über die richtige Antwort auf die vermeintliche Bedrohung durch den Internethandel. Die WN berichtete am 19.10.2015 über das Gespräch.

 

17.09.2015 in Presse

Zumhasch wegen Mahnwache angegriffen

 
Rund 80 Menschen nahmen an der Trauerfeier teil.

In der letzten Sitzung des HFA wurde Heinz-Josef Zumhasch wegen seines privaten Engagements in einer Initiativgruppe zur Veranstaltung einer Mahnwache angegriffen. Diese hatte er zusammen mit Nina Peters und Susanne Steinkat initiiert, um den Flüchtlingen, Migranten und BürgerInnen Raum zur gemeinsamen Trauer zu geben. Die CDU warf dem Ortsvereinsvorsitzenden vor, die Flüchtlinge damit instrumentalisiert zu haben, mit dem Ziel, sich und die Partei profilieren zu wollen. In zwei Leserbriefen äußern sich Zumhasch und Andreas Steinkat zu den Vorwürfen.

 

31.08.2015 in Ortsverein

Vorstand spricht sich für den Erhalt des Beverbades am heutigen Standort aus

 
Artikel & Foto: WN

Die Vorstellung ein kommunal betriebenes Schwimmbad müsse sich selber Tragen und gleichzeitig erschwingliche Eintrittspreise bieten ist illusorisch. Es ist und bleibt ein Zuschussgeschäft. Kein Wunder also, dass der Rotstift in finanziell schwierigen Zeiten wie ein Damoklesschwert über dem Beverbad schwebt. Der SPD-Vorstand bekräftigte auf seiner letzten Sitzung nochmals die Forderung nach dem Erhalt und der Attraktivierung des Schwimmbades am heutigen Standort. Das Beverbad ist ein sozialpolitisches Statement, auf das auch weiterhin Verlass sein muss. Die WN berichtete am Freitag über das Treffen:

 

29.08.2015 in Ortsverein

Ein tolles Turnier - trotz Regen

 
Foto: Peter Eisel

Das 20. Fußballtunier "Spielen für Brasilien" war ganz sicher eines der besten der letzten zwanzig Jahre: Die Spiele waren hochklassig und fair, die Stimmung war gut und die Pokale, gestiftet von der Firma Goldschmiede Wietkamp, kamen in die richtigen Siegerhände. Dafür Dank an alle Beteiligten:

- an die acht Hobbyteams (1,FC Lehmbrock,Jusos I,Freitagskicker, Global Players; Havanna, Eastside,Jusos II, Splasch)

- an die wunderbaren Minikicker, die in einem hochkarätigen Einlagenspiel (U6 gegen U7) zeigten, dass der BSV sich rasant der Bundesliga nähert

- an die jeweils zwei Vertreter aus den acht Teams, die sich am Wettbewerb "Wer hat das schönste Fußballerbein" beteiligten

- an die Jury, der es nicht leicht gefallen ist, das schönste Bein zu küren, die aber sicher die richtige Wahl getroffen hat

- an die beiden Schiris, deren Aufgabe nicht immer sehr leicht ist

- an die vielen Helfer am Grill, bei den Getränken, am Glücksrad, vor und hinter den Kulissen.

Und nun zu den Siegern:

Der erste Sieger und somit Titelverteidiger: 1. FC Lehmbrock
Zweiter (nach Neunmeterschießen): Splasch
Dritter: Jusos I
Vierter: Jusos II

 

01.07.2015 in Ortsverein

20. SPD Fußballturnier

 
 

17.06.2015 in Ortsverein

1. Sonntagsgespräch des Ortsvereins

 
Artikel und Foto von Anne Reinker

Die WN hat unser 1. Sonntagsgespräch mit dem Thema "Flüchtlinge in/aus Ostbevern" begleitet und am 16.06.15 darüber berichtet:

„Die haben keine Wahl“

Sonntagsgespräch der SPD

Ostbevern - Interessante Parallelen wurden beim ersten Sonntagsgespräch der örtlichen SPD deutlich. Zum Thema Flüchtlinge hatte der Ortsverband mit Ramin Sarwari und Ali Anran zwei Betroffene sowie Werner Schubert vom Heimatverein als Referenten eingeladen. „Wir begrüßen hier neue Mitbürger, die eine ganz besondere Geschichte haben“, sagte Heinz-Josef Zumhasch zu Beginn.

„Ali, Du musst nach Europa gehen“, habe ihm seine Mutter geraten, erinnerte sich Ali Anran. Der Eintritt in die syrische Armee hätte ihn sonst erwartet. Über die Türkei und Griechenland kam er 2012 über beschwerliche Wege nach Deutschland. Mittlerweile leben etliche Familienangehörige ebenfalls im Land, jedoch viele Kilometer entfernt. Die Familie werde auseinander gerissen, meinte der Syrer. Die Bürokratie zwinge ihn derweil, in Ostbevern zu bleiben. Bei seinen Angehörigen in Hannover und Dortmund hätte er dagegen Arbeit finden können. Dank der Hilfe durch die Familie Steinkat habe er, als er aus seiner Unterkunft ausziehen musste, eine Wohnung gefunden.

Seit drei Monaten wohnt Ramin Sarwari in der Bevergemeinde. In Afghanistan arbeitete der mittlerweile 25-Jährige als IT-Fachmann für die Bundeswehr. „Die Taliban fanden das nicht gut“, so Sarwari. Die islamistische Miliz habe ihn einige Tage entführt. Nach der Flucht nach Deutschland, für die er nach eigenen Angaben über 4000 Euro an Schlepperbanden zahlen musste, sei er über München nach Ostbevern gelangt. Hier lebte er mit zwei weiteren Personen in einem Zimmer, bevor er eine eigene Wohnung fand. „Ich wünsche mir eine Ausbildung und Familie.“

Die Gräueltaten der Kriegsgeschehen, der Notverkauf des Hab und Guts und das Verlassen der eigenen Familien seien traumatisierend. „Man darf nicht vergessen, die haben keine andere Wahl“, meinte einer der Besucher.

Den Vergleich zu den Auswanderern vor rund 150 Jahren konnten die Zuhörer nach dem Vortrag von Werner Schubert ziehen. Er berichtete von der siebenköpfigen Familie Schürmann, die mit der Massenauswanderung 1830 nach Amerika ging, sowie von dem Ostbeverner Kriegsdienstverweigerer Hermann Anton Hessmann. Die Gründe für die Wegzüge in das gelobte Land seien die schwierige wirtschaftliche Situation wie auch das Kriegsgeschehen gewesen. Die Probleme mit fehlenden Sprachkenntnissen seien jedoch nicht so groß gewesen, da sich ganze Gemeinden durch die Deutschen in Amerika gründeten. Als Ackerknechte und im Handwerk eine einträgliche Arbeit zu finden, sei ebenso leicht gewesen wie die Aufenthaltsgenehmigung zu erlangen.