Anpacken für unsere Gemeinde. Die SPD in Ostbevern.

SPD diskutiert „heiße Eisen“

Kommunalpolitik

Artikel der Westfälischen Nachrichten vom 18.02.2013:

Auf der letzten Sitzung vor ihrer Haushaltsklausur beschäftigte sich die SPD-Fraktion mit aktuellen Themen, die in Ostbevern intensiv diskutiert werden. So wurde heftig kritisiert, dass der Telgter Investor noch immer nicht mit dem Abriss und Bau auf der Hauptstraße begonnen hat.

„Offensichtlich haben seine vielen Umplanungen dazu geführt, dass er die ihm gesetzten Fristen nicht einhält“, sagte Gabi Gebühr. „Das ist sehr ärgerlich.“ Bürgermeister Schindler, der an der Sitzung teilnahm, erläuterte, dass der Investor nun wohl endgültig respektable Ankermieter gefunden habe und dass er davon ausgehe, dass das Vorhaben bald zügig realisiert werde.

Das zweite Thema waren die Pavillons für die Josef-Annegarn-Schule. Die Fraktionsmitglieder nahmen erfreut zur Kenntnis, dass die Aufstellung zügig fortschreitet und mittlerweile die Kostenfrage geklärt ist. „Ein Blick in den Haushaltsentwurf und Nachfragen in der Verwaltung ergeben ein sehr erfreuliches Bild“, erklärte Heinz-Josef Zumhasch.

„Statt 400.000 Euro, die letzte Horrorzahl der Gegner des Bürgerbegehrens, kosten die Pavillons inklusive Nebenkosten rund 240.000 Euro. Die Qualität der Pavillons ist dabei deutlich größer als ursprünglich vorgesehen, sodass der erste Kostenvoranschlag der Verwaltung sogar unterschritten wird.“

Der dritte Schwerpunkt des Abends war eine erste Auswertung des Demografieworkshops. Dabei wurde von den vier Ratsmitgliedern einhellig Organisation, Referent und Ablauf gelobt. „Besonders gut war, dass wir ergebnisorientiert gearbeitet haben“, betonte Ulli Höggemann. „Wir wissen jetzt, es gibt viel Arbeit für uns.“ In naher Zukunft komme es darauf an, diese Arbeit sinnvoll zu organisieren, machte der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Eisel deutlich. Man war sich einig, dass sie auf eine große personelle Basis, die möglichst alle betroffenen Gruppen umfassen müsse, gestellt werden sollte. „Wir denken da an einen Initiativkreis, der vom Rat eingerichtet werden könnte“, meinte Heinz-Josef Zumhasch.