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Pressemitteilung: Franke tritt nach 30 Jahren als Kassierer zurück

Ortsverein


Vorsitzende Steinkat überreichte Winfried Franke im Namen des Vorstands ein Geschenk und dankte ihm für sein Engagement.

Winfried Franke gibt nach 30-jähriger Tätigkeit als Kassierer der SPD in Ostbevern sein Amt auf. Als sein Nachfolger wählte die Mitgliederversammlung den 27-jährigen Volkswirt Sebastian Meyberg. Beherrschendes Thema auf der anschließenden Vorstandssitzung war neben den Vorbereitungen zur anstehenden Landtagswahl die geplante Entwicklung neuer Geschäftshausstandorte an der Hauptstraße.

Ein letztes Mal trug Winfried Franke seinen Rechenschaftsbericht vor, dann wählten die Mitglieder nach 30 Jahren erstmals wieder einen neuen Kassierer. Franke bleibt dem Verein als Revisor erhalten. Zuvor nutze die Vorsitzende Susanne Steinkat die Gelegenheit, um ihm für seine langjährige Arbeit im Ortsverein zu danken. „Du hast dein Amt angetreten, da waren viele hier noch nicht Mitglied.“ Dem neu gewählten Kassierer Sebastian Meyberg wünschte sie bei seiner vorliegenden Arbeit eine glückliche Hand. „Mal sehen, ob Du 30 Jahre toppen kannst.“

Nahtlos schloss sich die zweite Vorstandssitzung in diesem Jahr an. Die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Simone Frietsch interessierte die Meinung der Mitglieder zum geplanten Abriss mehrerer Häuser für den Bau neuer Geschäftshausstandorte an der Hauptstraße. Einigkeit herrschte in der Sache, dass die aktuelle Aufenthaltsqualität im Ortskern unbefriedigend sei. Jürgen Schneider bemängelte den geringen Anreiz für Besucher, sich länge Zeit im Ort aufzuhalten. „Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist viel zu kurz.“ Dennoch lehnte der Vorstand die Vorstellung, dass ein Discounter an dieser exponierten Stelle etwas ändern könnte, kategorisch ab. „Wenn die Umgestaltung im Ergebnis dazu führt, dass wir uns einen Supermarkt ins Zentrum holen, haben wir eine einmalige Chance vertan“, warnte Meyberg, „die Hoffnung vom Discounter als großen Frequenzbringer teile ich nicht.“

Gleichwohl waren sich die Beisitzer einig, dass dieser Prozess von der Fraktion nun kritisch und konstruktiv begleitet werden müsse. Nach der erfolgreichen Bürgerumfrage im Sinne eines für sich allein stehenden Rathauses, sei es nun umso wichtiger, die Attraktivierung der Hauptstraße nicht aus den Augen zu verlieren.