Anpacken für unsere Gemeinde. Die SPD in Ostbevern.

"Ostbevern auf Flüchtlinge und Asylbewerber vorbereiten"

Ratsfraktion

Die SPD-Fraktion erarbeitete bei ihrer jüngsten Sitzung Schwerpunkte für ihr künftiges Arbeitsprogramm. Wir berichten in unserer Presseerklärung vom 05.09.14 von dem Treffen.

 

 

Ostbevern auf Flüchtlinge und Asylbewerber vorbereiten

SPD-Fraktion berät Arbeitsprogramm

 

Ostbevern. Auf ihrer jüngsten Sitzung erarbeitete die SPD-Fraktion wichtige Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit. An erster Stelle ging es dabei um die Frage, wie Ostbevern auf die in Zukunft größer werdende Zahl an Flüchtlingen und Asylbewerbern reagieren soll. Dazu formulierte die Fraktion zwei Maßnahmen: Zum einen müsse schnell angemessener Wohnraum geschaffen werden; dabei kämen nur dezentrale Lösungen in Frage. Zum anderen müsse die Gemeinde, angestoßen oder auch organisiert von der Verwaltung, ein umfangreiches Hilfs- und Betreuungsangebot für die Flüchtlinge und Asylbewerber auf den Weg bringen. Daran seien alle gesellschaftlichen Gruppen, Vereine und Privatpersonen, die einen Beitrag leisten wollen und können, zu beteiligen.

Das Programm sollte sich auf die gesamte Lebenswirklichkeit der Flüchtlinge beziehen: Angefangen bei einer wertschätzenden Begrüßung über eine annehmbare Unterkunft, Hilfe bei Behördengängen, über (ehrenamtliche?) Sprachkurse, Hilfe bei Schulfragen (Hausaufgabenhilfe) bis zu Anlässen für Begegnungen, zu denken wäre an den Sport oder an Einladungen in Vereine. „Das Spektrum der Möglichkeiten ist groß und wir wollen mit einem Antrag an die Verwaltung erreichen, dass die Gemeinde sich baldmöglichst des Problems annimmt“, fasste Susanne Steinkat die Planung der Fraktion zusammen.

„Zu was Ostbevern dann in der Lage ist, hat sich vor 20 Jahren gezeigt, als wir eine große Zahl von Aussiedlern und Migranten zugewiesen bekamen: Die Hilfsbereitschaft damals war enorm, von fremdenfeindlicher Einstellung konnte keine Rede sein“, erinnerte sich Heinz-Josef Zumhasch.

Im zweiten Schwerpunkt beschäftigten sich die Fraktionsmitglieder mit der Vorbereitung der für den 13. September geplanten Fraktionsklausur. „Wir werden in einem ersten Teil an Beispielen darlegen, wie Fraktionsarbeit geht“, erläuterte Simone Frietsch. „Dies ist für die neuen Fraktionsmitglieder sicher wichtig. Sodann werden wir die Themen, die wir schwerpunktmäßig in den nächsten Monaten behandeln wollen, bearbeiten. Dazu gehören natürlich unsere Zukunftsgespräche, mit deren Abarbeitung über Anträge wir ja schon begonnen haben“, fasste sie zusammen.