Anpacken für unsere Gemeinde. Die SPD in Ostbevern.

Argumente pro Pavillon

Kommunalpolitik

Warum setzt sich die SPD Ostbevern für Pavillons ein? Es gibt klare Pro-Argumente, welche wir nicht ignorieren können. Deshalb positionieren wir uns an der Seite der Kinder, Eltern und Lehrer. Wir sagen "Ja" zu Inklusion und rücken beim Thema Bildung das Kind - nicht ausschließlich die Kassenlage - in den Mittelpunkt unserer Arbeit.

) Die Grundschulen haben keine ‚freien‘ Räume. Müssen sie Klassenräume an die Verbundschule abgeben, wie im Augenblick, wird ihr Förder– und Inklusionskonzept fundamental gestört. Ostbeverns Ruf als Pioniergemeinde im weiten Bereich der Integration steht damit auf dem Spiel ! 2) Die Pavillonlösung als Alternative ist für die Schüler der Verbund-schule die beste Lösung:
  • Die Pavillons stehen auf dem Gelände der Verbundschule; kein Schüler muss sich als ausgegrenzt empfinden. Alle haben denselben Schulraum, dieselben Pausen, sind in ‚ihrer‘ Schule.
  • Tränen und große Enttäuschung bei Schülern und Schülerinnen, wie am Anfang dieses Schuljahres, weil sie nicht in ‚ihrer‘ Schule und in angemessenen Klassenräumen sind, werden vermieden. Ebenso gibt es keine Störung durch unterschiedliche Pausen wie momentan.
  • Die modernen Pavillons entsprechen allen gesundheitlichen und pädagogischen Forderungen—im Sommer und im Winter.
3) Die Pavillonlösung wird von einer breiten Mehrheit der Eltern, der Lehrer und von den drei Schulleitern getragen. Dazu zwei Fragen:
  • Welche Bedeutung hat der Elternwille für die Ratsmehrheit ?
  • Wie ist es möglich, dass die Ratsmehrheit klüger ist als die drei Schulleiter, die keine freien Klassenräume für ‘Auswanderer‘ sehen?
4) Die Lösung der Ratsmehrheit, nämlich die zeitweise Auslagerung von Schülerinnen und Schülern der JAS, lässt befürchten, dass das hohe Ansehen unserer Verbundschule leidet. Und dass sich der Zuspruch verringert. Wer will das riskieren in Zeiten sinkender Schülerzahlen? 5) Und das liebe Geld? Wenn es um unsere Kinder geht, darf es nicht das Hauptargument sein! Aber natürlich müssen die Kosten mit bedacht werden. Also:
  • Die von der Ratsmehrheit genannten Zahlen verteilen sich auf 5 Jahre.
  • Die von CDU, FDP und Grünen durchgeboxte Lösung kostet natürlich auch und muss gegengerechnet werden.
  • Beide Lösungen—Pavillon oder Auslagerung– lassen sich im Haushalt der Gemeinde darstellen, sind also finanzierbar, ohne dass andere Vorhaben deshalb zurückgestellt werden müssen.
Das bedeutet: entscheidend ist letztlich nur die Antwort auf die Frage: Was ist das Beste für unsere Kinder?